Versandlogistik – so versendest du richtig

Versandlogistik – so versendest du richtig

Der Online-Handel wächst mehr denn je. In den ersten Monaten der Corona-Pandemie ist der Online-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um mehr als 15% gestiegen, und dieser Trend nimmt weiter zu. Analysen zufolge, shoppen Deutsche am liebsten Mode, Kosmetik, Parfums, Elektronik, Haushalts- und Gartenprodukte.

Durch dieses Wachstum erhöht sich aber auch die Anzahl der Fehler bei Versand und Logistik erheblich. Alternativvorschlag: Durch das erhöhte Wachstum werden vor allem die Bereiche Versand und Logistk deutlich fehleranfälliger. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern kann auch ganz schön ins Geld gehen. Damit deine Pakete sicher und schnell bei deinen Kunden ankommen, haben wir dir die gravierendsten Fehler zusammengefasst, einschließlich Vorschläge zur Versandoptimierungen.

 

1. Starke Abhängigkeit von einem Logistiker

Es gibt Kunden, die ein bevorzugtes Logistikunternehmen haben. Vielleicht, weil sie den Zusteller kennen. Vielleicht liegt es daran, weil sie wissen, wann die Lieferung ankommt. Vielleicht hat der Kunde aber auch einfach positive Erfahrungen mit bestimmten Paketdiensten.

Wenn du während dem Checkout-Prozess mehrere Versanddienstleister anbietest, steigt die Chance, dass Kunden in deinem Onlineshop bestellen. Denn es kommt oft vor, dass Bestellungen aufgrund mangelnder Auswahl abgebrochen werden.

Grundsätzlich empfehlen wir, möglichst viele Versanddienstleister in deinen Shop einzubinden. Das ist besonders nützlich, wenn Logistiker technische Probleme oder andere Störungen melden.

Unser checkrobin Versandportal erleichtert dir die Integration von namhaften Paketdiensten in dein Shopsystem. So hast du sofort eine Alternative und kannst deine Versandlogistik aufrecht halten. Mit automatischen Versandregeln kannst du zudem noch wertvolle Zeit sparen.

 

2. Zu wenig Auswahl bei den Versandmethoden

In der Versandlogistik ist es wichtig, verschiedene Versandoptionen anzubieten. Kunden legen großen Wert darauf. Zum Beispiel ist Expressversand eine beliebte Versandoption, wenn es mal schnell gehen muss. Insbesondere kurz vor Weihnachten oder Ostern steigt die Nachfrage nach Expresslieferungen stark an.

Da die jeweiligen Paketdienste unterschiedliche Konditionen anbieten, solltest du, wie in Punkt 1 beschrieben, mehrere Logistiker in dein Shopsystem einbinden. So arbeiten Versand und Logistik Hand in Hand.

 

3. Falsche Angaben über Paketmaße und Gewicht

Als Verkäufer bist du dafür verantwortlich, dass deine Pakete ordnungsgemäß frankiert sind. Die Versandkosten richten sich nach dem Empfängerland, den Maßen und dem Gewicht. Wenn du die Größe oder das Gewicht eines Pakets falsch angibst, berechnen dir Lager- und Versand-Dienstleister hohe zusätzliche Gebühren im Nachhinein.

Um das zu vermeiden, solltest du immer die genaue Länge, Breite und Höhe ermitteln und zwar dann, wenn die Ware verpackt und versandbereit ist. Das Gewicht sollte auch erst bestimmt werden, wenn das Paket verpackt ist.  Verwende zum Wiegen idealerweise eine digitale Waage.

Weitere Tipps und Tricks zur richtigen Verpackung findest du hier.

 

4. Keine Sendungsverfolgung

Heutzutage sind Online-Shopper besonders ungeduldig und möchten immer wissen, wo sich ihre Pakete befinden und wann sie ankommen. Dadurch gewinnt die Sendungsverfolgung in der Versandlogistik zunehmend an Bedeutung. Die Tracking-Nummer kann verwendet werden, um die aktuelle Versandphase eines Pakets zu verfolgen. Dies ist sowohl für Käufer als auch für Online-Händler von Vorteil.

 

5. Ineffiziente Retourenabwicklung

Erfolgreiches E-Commerce ohne Rücksendungen ist undenkbar. Grundsätzlich haben Online-Kunden das Recht, Produkte innerhalb von 14 Tage ohne Angaben von Gründen zurückzugeben. Lehnst du eine Rückgabe ohne ersichtlichen Grund ab, kann das rechtliche Konsequenzen haben. Das ist besonders ärgerlich für Online-Händler in der Modebranche, wo eine Rücksendungsquote von über 50% keine Seltenheit ist.

Du könntest deinen Kunden die Rücksendung verrechnen, was jedoch häufig ein Grund ist, in einem anderen Webshop zu bestellen. Daher solltest du den Retourprozess unkompliziert halten: Je einfacher die Rückgabe von Produkten, desto zufriedener sind die Kunden. Darüber hinaus kommt der vereinfachte Rückgabeprozess auch dem Versand und der Logistik zugute.

 

6. Falsche Versandlabels und unzureichende Verpackungen

Besonders in dieser Phase von Versand und Logistik können sich Fehler einschleichen. Waren müssen gut geschützt verpackt werden, damit beim Transport keine Schäden entstehen. Dafür eignen sich besonders Pappkartons. Um das Risiko der Beschädigung zu minimieren, sollte zusätzlich Füllmaterial verwendet werden.

Damit ein Paket beim Empfänger ankommt, ist die korrekte Beschriften besonders wichtig. Vermeidbare Fehler treten besonders häufig beim Etikettieren auf. Entferne daher alte Labels und überprüfe, ob alle wichtigsten Daten angegeben sind.

 

7. Fehlende Zolldokumente

Bei Sendungen außerhalb der EU muss ein Zollerklärungsformular beigefügt werden, das sogenannte CN23-Formular. Dazu muss das Formular so genau wie möglich ausgefüllt werden. Am wichtigsten ist, dass der Paketwert korrekt ist. Die Zollbeamten sind erfahren und können schnell falsche Informationen erkennen. Füge daher eine Handelsrechnung bei. Die bestätigt die Richtigkeit deiner Angaben. Nur so kann die Zollabfertigungsdauer verkürzt werden.

Detaillierte Informationen findest du auf der Website der Zollbehörden des jeweiligen Landes und auf den Websites der entsprechenden Logistiker.

Weitere Infos zum internationalen Versand findest du hier.

Nun hast du einige Fehler in der  kennengelernt, die sehr einfach zu vermeiden sind. Um deinen Versandprozess zu optimieren, bietet dir checkrobin eine smarte Lösung in Sachen Versand und Logistik. Dank zahlreicher Funktionen wie der einfachen Einbindung beliebter Shopsysteme, der Abholung von Paketen per Mausklick, der zentralen Verwaltung deiner Paketsendungen, der automatisierten Versandregeln, und vielem mehr, sparst du Zeit und hast mehr Zeit für dein Online-Business.

Dank vorab ausgehandelten Paketpreisen mit den wichtigsten Paketdiensten wie DPD, GLS, UPS und Co., erhältst du stets die besten Konditionen für deine Pakete. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Registriere dich jetzt und hole das Maximum aus deinen Shop heraus!